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Sonntag, 25. Januar 2015

Fragen ohne Antworten.


Was würdest du machen, wenn du keine Angst hättest?

Würde dein 3-jähriges Ich zu dir aufsehen?

Stell dir vor, du wärst betrunken in einem Raum mit allen Menschen, die du mal geliebt hast. In wessen Arme würdest du fallen?

Wenn du jeder sein könntest, wärst du du selbst?




Was ist dein wunder Punkt?

Ist die Welt nur schwarz oder weiß?

Bist du darüber hinweg?

Brauchst du ihn, oder brauchst du irgendjemanden?

Nacht- oder Morgenmensch?

Wenn du ein Selfie von deiner Seele machen könntest, würdest du es posten?




Wenn alles was du sagst, später geschrieben auf deiner Haut erscheinen würde, würdest du anders reden?

Optimist oder Pessimist?

Dafür oder dagegen?

Lebst du oder existierst du nur?

Inspiriert von der wunderschönen Luise aka Kleinstadtcarrie! 

Samstag, 17. Januar 2015

Bauchgefühl.

Wir alle haben eine angeborene Intuition, ein Bauchgefühl, das uns sagt, was wir tun und was wir besser bleiben lassen sollten. Doch ich denke oft, dass wir verlernt haben, darauf zu hören. Wir haben uns so sehr angewöhnt uns rückzuversichern, noch eine Freundin zu fragen, die Nachricht doch wieder zu löschen, sie umzuschreiben, das Treffen nochmal zu verschieben, wieder umzudrehen. 
Wir alle kennen sie, diese Situationen, in denen man weder vor noch zurück weiß, die einen total überfordern, in der es einfach keine Lösung mehr zu geben scheint. In solchen Momenten scheint jeder genau zu wissen, was für dich am besten ist, jeder will schonmal in dieser Situation gewesen sein, jeder hat einen Rat, einen Tipp, eine Idee, aber mach um Gottes Willen nicht, was dein Herz dir sagt. Warte lieber ab. Schau erstmal, was der Andere macht. Ergreif bloß nicht die Initiative, trau dich nicht. Das kann nur schlimm ausgehen, am Ende wirst du verletzt sein, das bringt doch nichts. 






Doch niemand kann dir einen besseren Rat geben als du selbst, niemand kennt dich so gut wie du, kein Mensch auf dieser Welt, kann nachempfinden, was du fühlst, was du denkst, wie es dir geht und was du willst. Niemand weiß, wie es sich anfühlt. Wie es ist, wenn er dich ansieht, dich berührt, dich küsst, wie ihr zusammen gelacht habt, was ihr zusammen erlebt habt, was ihr durchgemacht habt. Wie sehr ein Mensch dich gehalten hat, was er für dich war, welches Gefühl er dir gegeben hat.
Nur du  kannst entscheiden, was du tun sollst, was das Richtige in dieser Situation ist. Folge deiner Intuition, deinem Bauchgefühl. Schreib ihm, ruf ihn an, sprich mit ihm, tu, was dein Herz dir sagt! Manchmal heißt, seinem Bauchgefühl zu folgen, auch einfach abzuwarten, den Dingen ihren Lauf zu lassen, zu akzeptieren, dass es vorbei ist. Und manchmal heißt es sicher auch, auf einen Rat zu hören. Sich auszusprechen, sich anzuhören, was andere denken, was andere tun würden. 
Doch wenn du denkst, es ist richtig, dann tu es. Lass dir nichts ausreden, folge deinem Herzen, deiner Intuition, deinem Bauchgefühl! 

Und wenn es dann am Ende doch schief geht, dann ist es eben so. Dann bist du um eine Erfahrung reicher, hast dazu gelernt, einen Fehler gemacht, denn du vielleicht nicht nochmal machen wirst. Auf jeden kannst du dir sicher sein, dass du es gemacht hast, weil es sich für dich richtig angefühlt hat, und nicht, weil irgendjemand es dir geraten hat. Es ist dein Glück, um das es geht, dein Leben, dein Bauchgefühl. Versuch doch mal, darauf zu hören und schau, was passiert... What if you fly?

Mittwoch, 10. Dezember 2014

Organisation ist alles.

Erinnert ihr euch noch an die Zeit, als man fast keine Termine hatte? Den Stundenplan in der Schule hatte man im Kopf, dem Hobby wurde vielleicht ein oder zwei Mal die Woche in bisschen Zeit geopfert, da hat Mama noch mit dran gedacht, und Verabredungen mit Freunde hat man spontan gemacht. 
Heute ist das schon ein wenig komplizierter. Die Termine für die Uni wechseln dauernd, Verabredungen mit Freunden macht man oft schon Wochen im Voraus, damit sich überhaupt nochmal sieht, dazu kommen dann noch die Hobbies, die Arzttermine und so weiter und so fort. Und die To-Do-Listen, die man sich so schreibt, damit man voller Freude etwas Abhaken kann, müssen ja auch irgendwo ihren Platz finden. 
Für viele ist die Lösung da ganz einfach: Alles wird ins Handy gepackt. Klar, das hat man sowieso immer dabei, macht Sinn. Und obwohl ich ja ein großer Freund der modernen Technik bin, kann ich dem mal wieder nichts abgewinnen. Das ist hier ganz ähnlich wie mit den Ebooks, die in meinem Leben auch einfach keinen Platz haben. 
Für mich muss es aus Papier sein, ein klassischer Kalender zum Reinschreiben. Viele haben ja im Moment das Filofaxing für sich entdeckt. Da werden dann alle möglichen Kalenderformate für viel Geld angeschafft und mit Post-its und Washi-Tape in allen möglichen Farben und Formen beklebt und verziert.  Auch das ist nicht ganz meine Welt. Geht es um Kalender, mag ich es klassisch, geradlinig und einfach. Für mich gibt es nur einen einzig Wahren: Den Moleskine. 


Vielen von euch wird das sicher etwas sagen. Moleskine ist eine Marke, die Kalender und Notizbücher herstellt. Es gibt da zig verschiedene Arten: large, small, hardcover, softcover, weekly, 18-months,... Die Möglichkeiten sind vielfältig, doch alle sind klassisch gestaltet, ohne viele verspielte Details. Die letzten Monate hatte ich eine nachgemachte Version, die ich günstig bei Hugendubel erstanden habe. Für mich ist es immer wichtig, dass der Kalender ein hartes Cover hat, denn bei mir ist er immer in der Handtasche mit dabei. Ich habe mich für die Größe large entschieden, denn small ist dann doch sehr klein, x-large zu groß für die Handtasche. Ich hatte die Notizvariante. Auf der linken Seite sind Felder für die Wochentage, immer eine Woche pro Doppelseite und die rechte Seite ist liniert, für Notizen. Es ist die 18-Monats-Variante, die im März endet, weswegen ich ab Januar schon einen neuen Kalender beginne. 
In meinen Kalender kommen dann immer einfach alle Termine, jeder noch so unwichtige ist eingetragen, damit man ja nichts vergisst. Die wirklich wichtigen Details wie den eigentlichen Termin und die Uhrzeit habe ich dann in den jeweiligen Wochentag eingetragen, für weiteres, wie zum Beispiel Adressen habe ich dann die linierte Seite verwendet. Für andere lächerlich, für mich total wichtig: Colorcoding! Bei mir hat jede Art von Termin eine eigene Farbe. Ich weiß also direkt auf den ersten Blick Bescheid, was in der Woche so alles ansteht. 


Für mich ebenfalls essentiell: To-Do-Listen. Ich schreibe sie immer wochenweise und klebe sie dann auf die rechte Seite im Kalender. In Moleskines befindet sich auf der Innenseite des hinteren Buchdeckels immer eine Tasche, in der sich super Post-its und andere Zettel aufbewahren lassen. 
Für 2015 durfte es dann mal ein Original Moleskine sein. Dieses Mal habe ich mich gegen die Notiz Variante entschieden, da ich das eigentlich schöner finde, wenn man alle Infos direkt beim entsprechenden Tag eintragen kann. Die Woche verteilt sich also jetzt über eine ganze Doppelseite. Die Farbkodierung behalte ich auf jeden Fall bei, das hat sich für mich total bewährt. Ich habe meinen Kalender total günstig bei Amazon gefunden, es gibt sie aber auch in den meisten Buchhandlungen. Es gibt übrigens auch andere Farben als schwarz, doch ich mag den Klassiker. 


Ich freue mich schon sehr darauf, den neuen Kalender anzufangen. Komplett neu, unbenutzt, noch ganz ohne lästige Termine, ohne jeglichen Anzeichens des alltäglichen Stresses. 
So organisiere ich also meine Termine, quasi mein ganzes Leben. Wie macht ihr das? Handy-Variante, auch ein Moleskine, ein super fancy Filofax oder doch etwas ganz anderes? Oder gehört ihr zu der bewundernswerten Spezies, die alle Termine im Kopf behalten können? 

Dienstag, 7. Oktober 2014

Nachtmensch.

8.30 Uhr:   Weckerklingeln No. 1
8.40 Uhr:   Weckerklingeln No. 2
8.50 Uhr:   Weckerklingeln No. 3
9.00 Uhr:   Weckerklingeln No. 4
9.05 Uhr:   Ich öffne langsam die Augen, werfe einen Blick aufs Handy. "Mmmmh... noch 5 Minuten.."
9.30 Uhr:  "Ach... 15 Minuten kann ich noch" 
9.45 Uhr:  "Ich hab Ferien.. da sollte ich auch mal bis 10 Uhr schlafen können" 
10.05 Uhr: Langsam bewege ich mich aus dem Bett ins Bad


Und jedes Mal ärgere ich mich aufs Neue. Andere Leute haben zu dem Zeitpunkt schon mehrere Stunden gearbeitet oder alles Mögliche erledigt. Meine Mutter erlebt am Wochenende teilweise einen ganzen Tag, bevor ich überhaupt aufstehe. Einkaufen, Joggen gehen, Muffins backen, dies und das erledigen. Und ich? Ich hab geschlafen. Nur geschlafen. Doch auch, wenn ich mir den Wecker auf 6, 7 oder 8 Uhr stelle endet es genauso. Es sei denn, ich habe einen Termin, dann klappt das deutlich besser. Denn da hab ich den Druck, den ich brauche. 
Ich bin einfach kein Morgenmensch. War ich noch nie. Und ich habe auch meine Zweifel, dass ich das je sein werde. 
Ich bin ein Nachtmensch. So wie mit dem Aufstehen läuft das auch mit dem ins Bett gehen. Ich zögere es immer weiter raus, bis mir die Augen zufallen oder es so spät ist, dass es wirklich langsam Zeit wird, ins Bett zu gehen. Nachts hab ich einfach die besten Ideen und oft auch erstaunlich viel Motivation. Auf einmal bin ich total produktiv, obwohl ich den ganzen Tag nur rumgetrödelt habe.
Noch schnell Sachen für die Uni ausdrucken, Tasche packen, Kleiderschrank umräumen, Fotos bearbeiten, Blogbeiträge vorbereiten, Masterstudiengänge auschecken, Online Shopping, ach und Bügeln könnte ich ja dann auch noch schnell. Dazu ein guter Film, ein Tee und paar Kerzen. Super. 
Und auf einmal ist es schon wieder 1 Uhr. Dann wird das wohl mal wieder nichts, mit dem frühen Aufstehen. Aber macht ja nichts, ich hab ja schon viel erledigt. Weil ich ein Nachtmensch bin.