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Samstag, 17. Januar 2015

Bauchgefühl.

Wir alle haben eine angeborene Intuition, ein Bauchgefühl, das uns sagt, was wir tun und was wir besser bleiben lassen sollten. Doch ich denke oft, dass wir verlernt haben, darauf zu hören. Wir haben uns so sehr angewöhnt uns rückzuversichern, noch eine Freundin zu fragen, die Nachricht doch wieder zu löschen, sie umzuschreiben, das Treffen nochmal zu verschieben, wieder umzudrehen. 
Wir alle kennen sie, diese Situationen, in denen man weder vor noch zurück weiß, die einen total überfordern, in der es einfach keine Lösung mehr zu geben scheint. In solchen Momenten scheint jeder genau zu wissen, was für dich am besten ist, jeder will schonmal in dieser Situation gewesen sein, jeder hat einen Rat, einen Tipp, eine Idee, aber mach um Gottes Willen nicht, was dein Herz dir sagt. Warte lieber ab. Schau erstmal, was der Andere macht. Ergreif bloß nicht die Initiative, trau dich nicht. Das kann nur schlimm ausgehen, am Ende wirst du verletzt sein, das bringt doch nichts. 






Doch niemand kann dir einen besseren Rat geben als du selbst, niemand kennt dich so gut wie du, kein Mensch auf dieser Welt, kann nachempfinden, was du fühlst, was du denkst, wie es dir geht und was du willst. Niemand weiß, wie es sich anfühlt. Wie es ist, wenn er dich ansieht, dich berührt, dich küsst, wie ihr zusammen gelacht habt, was ihr zusammen erlebt habt, was ihr durchgemacht habt. Wie sehr ein Mensch dich gehalten hat, was er für dich war, welches Gefühl er dir gegeben hat.
Nur du  kannst entscheiden, was du tun sollst, was das Richtige in dieser Situation ist. Folge deiner Intuition, deinem Bauchgefühl. Schreib ihm, ruf ihn an, sprich mit ihm, tu, was dein Herz dir sagt! Manchmal heißt, seinem Bauchgefühl zu folgen, auch einfach abzuwarten, den Dingen ihren Lauf zu lassen, zu akzeptieren, dass es vorbei ist. Und manchmal heißt es sicher auch, auf einen Rat zu hören. Sich auszusprechen, sich anzuhören, was andere denken, was andere tun würden. 
Doch wenn du denkst, es ist richtig, dann tu es. Lass dir nichts ausreden, folge deinem Herzen, deiner Intuition, deinem Bauchgefühl! 

Und wenn es dann am Ende doch schief geht, dann ist es eben so. Dann bist du um eine Erfahrung reicher, hast dazu gelernt, einen Fehler gemacht, denn du vielleicht nicht nochmal machen wirst. Auf jeden kannst du dir sicher sein, dass du es gemacht hast, weil es sich für dich richtig angefühlt hat, und nicht, weil irgendjemand es dir geraten hat. Es ist dein Glück, um das es geht, dein Leben, dein Bauchgefühl. Versuch doch mal, darauf zu hören und schau, was passiert... What if you fly?

Mittwoch, 10. Dezember 2014

Organisation ist alles.

Erinnert ihr euch noch an die Zeit, als man fast keine Termine hatte? Den Stundenplan in der Schule hatte man im Kopf, dem Hobby wurde vielleicht ein oder zwei Mal die Woche in bisschen Zeit geopfert, da hat Mama noch mit dran gedacht, und Verabredungen mit Freunde hat man spontan gemacht. 
Heute ist das schon ein wenig komplizierter. Die Termine für die Uni wechseln dauernd, Verabredungen mit Freunden macht man oft schon Wochen im Voraus, damit sich überhaupt nochmal sieht, dazu kommen dann noch die Hobbies, die Arzttermine und so weiter und so fort. Und die To-Do-Listen, die man sich so schreibt, damit man voller Freude etwas Abhaken kann, müssen ja auch irgendwo ihren Platz finden. 
Für viele ist die Lösung da ganz einfach: Alles wird ins Handy gepackt. Klar, das hat man sowieso immer dabei, macht Sinn. Und obwohl ich ja ein großer Freund der modernen Technik bin, kann ich dem mal wieder nichts abgewinnen. Das ist hier ganz ähnlich wie mit den Ebooks, die in meinem Leben auch einfach keinen Platz haben. 
Für mich muss es aus Papier sein, ein klassischer Kalender zum Reinschreiben. Viele haben ja im Moment das Filofaxing für sich entdeckt. Da werden dann alle möglichen Kalenderformate für viel Geld angeschafft und mit Post-its und Washi-Tape in allen möglichen Farben und Formen beklebt und verziert.  Auch das ist nicht ganz meine Welt. Geht es um Kalender, mag ich es klassisch, geradlinig und einfach. Für mich gibt es nur einen einzig Wahren: Den Moleskine. 


Vielen von euch wird das sicher etwas sagen. Moleskine ist eine Marke, die Kalender und Notizbücher herstellt. Es gibt da zig verschiedene Arten: large, small, hardcover, softcover, weekly, 18-months,... Die Möglichkeiten sind vielfältig, doch alle sind klassisch gestaltet, ohne viele verspielte Details. Die letzten Monate hatte ich eine nachgemachte Version, die ich günstig bei Hugendubel erstanden habe. Für mich ist es immer wichtig, dass der Kalender ein hartes Cover hat, denn bei mir ist er immer in der Handtasche mit dabei. Ich habe mich für die Größe large entschieden, denn small ist dann doch sehr klein, x-large zu groß für die Handtasche. Ich hatte die Notizvariante. Auf der linken Seite sind Felder für die Wochentage, immer eine Woche pro Doppelseite und die rechte Seite ist liniert, für Notizen. Es ist die 18-Monats-Variante, die im März endet, weswegen ich ab Januar schon einen neuen Kalender beginne. 
In meinen Kalender kommen dann immer einfach alle Termine, jeder noch so unwichtige ist eingetragen, damit man ja nichts vergisst. Die wirklich wichtigen Details wie den eigentlichen Termin und die Uhrzeit habe ich dann in den jeweiligen Wochentag eingetragen, für weiteres, wie zum Beispiel Adressen habe ich dann die linierte Seite verwendet. Für andere lächerlich, für mich total wichtig: Colorcoding! Bei mir hat jede Art von Termin eine eigene Farbe. Ich weiß also direkt auf den ersten Blick Bescheid, was in der Woche so alles ansteht. 


Für mich ebenfalls essentiell: To-Do-Listen. Ich schreibe sie immer wochenweise und klebe sie dann auf die rechte Seite im Kalender. In Moleskines befindet sich auf der Innenseite des hinteren Buchdeckels immer eine Tasche, in der sich super Post-its und andere Zettel aufbewahren lassen. 
Für 2015 durfte es dann mal ein Original Moleskine sein. Dieses Mal habe ich mich gegen die Notiz Variante entschieden, da ich das eigentlich schöner finde, wenn man alle Infos direkt beim entsprechenden Tag eintragen kann. Die Woche verteilt sich also jetzt über eine ganze Doppelseite. Die Farbkodierung behalte ich auf jeden Fall bei, das hat sich für mich total bewährt. Ich habe meinen Kalender total günstig bei Amazon gefunden, es gibt sie aber auch in den meisten Buchhandlungen. Es gibt übrigens auch andere Farben als schwarz, doch ich mag den Klassiker. 


Ich freue mich schon sehr darauf, den neuen Kalender anzufangen. Komplett neu, unbenutzt, noch ganz ohne lästige Termine, ohne jeglichen Anzeichens des alltäglichen Stresses. 
So organisiere ich also meine Termine, quasi mein ganzes Leben. Wie macht ihr das? Handy-Variante, auch ein Moleskine, ein super fancy Filofax oder doch etwas ganz anderes? Oder gehört ihr zu der bewundernswerten Spezies, die alle Termine im Kopf behalten können? 

Dienstag, 7. Oktober 2014

Nachtmensch.

8.30 Uhr:   Weckerklingeln No. 1
8.40 Uhr:   Weckerklingeln No. 2
8.50 Uhr:   Weckerklingeln No. 3
9.00 Uhr:   Weckerklingeln No. 4
9.05 Uhr:   Ich öffne langsam die Augen, werfe einen Blick aufs Handy. "Mmmmh... noch 5 Minuten.."
9.30 Uhr:  "Ach... 15 Minuten kann ich noch" 
9.45 Uhr:  "Ich hab Ferien.. da sollte ich auch mal bis 10 Uhr schlafen können" 
10.05 Uhr: Langsam bewege ich mich aus dem Bett ins Bad


Und jedes Mal ärgere ich mich aufs Neue. Andere Leute haben zu dem Zeitpunkt schon mehrere Stunden gearbeitet oder alles Mögliche erledigt. Meine Mutter erlebt am Wochenende teilweise einen ganzen Tag, bevor ich überhaupt aufstehe. Einkaufen, Joggen gehen, Muffins backen, dies und das erledigen. Und ich? Ich hab geschlafen. Nur geschlafen. Doch auch, wenn ich mir den Wecker auf 6, 7 oder 8 Uhr stelle endet es genauso. Es sei denn, ich habe einen Termin, dann klappt das deutlich besser. Denn da hab ich den Druck, den ich brauche. 
Ich bin einfach kein Morgenmensch. War ich noch nie. Und ich habe auch meine Zweifel, dass ich das je sein werde. 
Ich bin ein Nachtmensch. So wie mit dem Aufstehen läuft das auch mit dem ins Bett gehen. Ich zögere es immer weiter raus, bis mir die Augen zufallen oder es so spät ist, dass es wirklich langsam Zeit wird, ins Bett zu gehen. Nachts hab ich einfach die besten Ideen und oft auch erstaunlich viel Motivation. Auf einmal bin ich total produktiv, obwohl ich den ganzen Tag nur rumgetrödelt habe.
Noch schnell Sachen für die Uni ausdrucken, Tasche packen, Kleiderschrank umräumen, Fotos bearbeiten, Blogbeiträge vorbereiten, Masterstudiengänge auschecken, Online Shopping, ach und Bügeln könnte ich ja dann auch noch schnell. Dazu ein guter Film, ein Tee und paar Kerzen. Super. 
Und auf einmal ist es schon wieder 1 Uhr. Dann wird das wohl mal wieder nichts, mit dem frühen Aufstehen. Aber macht ja nichts, ich hab ja schon viel erledigt. Weil ich ein Nachtmensch bin.


Dienstag, 2. September 2014

10 Facts about me.

1. Ich liebe Online-Shopping. Der Postbote kennt mich schon mit Vornamen und lacht mich jedes Mal schon fast aus, wenn er mal wieder ein Paket bringt. Ich befürchte, man könnte es schon fast eine Sucht nennen.

2. Wenn ich mich über etwas aufrege oder diskutiere und jemand zu mir sagt "Beruhig dich mal", bringt mich das erst recht auf die Palme.

3. Ich habe den permanenten Drang die Grammatik von Leuten, mit denen ich mich unterhalte, zu korrigieren. Er nervt einfach alle. Aber ich kanns so schlecht abstellen.


4. In mir herrscht ein ständiger Kampf zwischen "Halt dein Geld zusammen, sei sparsam, achte auf Deine Ernährung, leb ein gesundes Leben" und "Genieß alles, du lebst nur einmal". Ich bin noch auf der Suche nach der goldenen Mitte.

5. Es ist mir super wichtig, dass Menschen selbst auf mich zukommen, wenn sie ein Problem mit mir haben, ich sie verletzt haben sollte oder ähnliches. Ich rede gerne mit jedem über alles, aber wenn ich dann von anderen Leuten höre, dass sie sich da ausgeweint haben, anstatt das Problem ganz einfach und schnell mit mir aus der Welt zu schaffen, bin ich oft sehr enttäuscht.


6. Ich kann Stunden damit verbringen, mir auf Youtube Tanz Videos anzusehen. Selber bin ich eine totale Niete, aber bei anderen seh ichs immer gern. Das ist momentan mein absoluter Favorit:

                                                                                        



7. Ich lese super gerne Klatsch und Tratsch über Promis, glaube aber nicht mal ein Zehntel davon. Als jemand, der selbst in den Medien arbeitet, weiß ich, wie schnell Gerüchte entstehen und wie leicht es sein kann, etwas anders aussehen zu lassen, als es ist.

8. Im Moment liebe ich die Serien "Pretty Little Liars" und "Vampire Diaries". Allerdings hasse ich es, wenn ich immer eine Woche warten muss, um zu wissen, wie es weitergeht, wie im Moment bei "Vampire Diaries".

9. Ich habe einen 18-jährigen Bruder, der gerade von zu Hause ausgezogen ist. Ich bin mal gespannt, das wird am Anfang sicher seltsam werden. 

10. Ich käme nie von alleine auf die Idee längere Zeit im Ausland zu verbringen, sei es für die Uni oder als Au Pair oder ähnliches. Das sind sicher tolle Erfahrungen, aber für mich ist das nichts. Zu Hause ist es doch am schönsten. ;) 




Donnerstag, 19. Juni 2014

Food Diary.

Ich bin ein miserabler Blogger. Zumindest, was Konsequenz und Disziplin angeht. Doch die Uni frisst mich auf. Mit Haut und Haaren. Einfach so. Und dann bleibt auch noch die Kamera in der Studi-Stadt liegen, während ich eine Woche lang bei meinen Eltern im Sauerland bin. Na Bravo. 
Aber natürlich habe ich euch und meinen geliebten Blog nicht vergessen und versuche das mit der Disziplin erneut. Drei Woche vor der Klausurphase. Das klappt bestimmt ganz toll. ;) 

Heute soll es um die schönste Sache der Welt gehen. Ums Essen! Ich versuche, mich so halbwegs gesund zu ernähren und mir öfter mal was neues einfallen zu lassen. Denn beim Essen verfalle ich leider sehr schnell in Muster und esse einfach jeden Tag das Gleiche. Ist ja irgendwie langweilig. Doch jeden Tag will mir leider auch nichts Gesundes und Günstiges einfallen, was man schnell mal hinzaubern kann. Denn um mich mittags erst eine Stunde an den Herd zu stellen, dafür fehlt mir leider wirklich die Zeit. 
Außerdem bin ich ein totaler Genussmensch. Ich liebe Essen. Und leider oft das nicht ganz so gesunde. Doch mir fällt es auch schwer, mir Dinge zu verbieten. Und ich sehe auch überhaupt nicht ein, wieso. Solange alles halbwegs gesund ist und ich mit meiner Figur leben kann, dann gönne ich mir auch gerne mal was. 
Und in den letzten Tagen sind bei mir diese Sachen so auf dem Teller gelandet: 

Frühstück


Beim Frühstück bin ich wirklich sehr einfallslos und es gibt in der Tat jeden Tag das gleiche. Und zwar weiche Haferflocken mit Naturjoghurt, einem Schluck Milch, einer Prise Zucker für die Süße und Nüssen. Ich mache es mir da ganz einfach und streue einfach etwas Studentenfutter drüber. Super lecker und macht wirklich lange satt. 
Ich finde die Instagram Bilder von Früchten und Obst auch immer sehr anschaulich und lecker, doch da ich jede Sekunde Zeit zum Schlafen nutze, habe ich morgens keine Lust, mich erst ewig in die Küche zu stellen, und Obst zu schnippeln. Vielleicht in den Ferien. ;)

Mittagessen


Mittags ist bei mir die Vielfalt dann doch etwas größer. Sonntags habe ich mich mal dran gemacht, mir eine wunderbare Lasagne zu zaubern. Das ist mein absolutes Lieblingsessen und auch so ungefähr das Einzige, was ich wirklich gut kann. 



Hier kam der Genussmensch mal wieder durch. Ich liebe Pfannkuchen, wenn es mal etwas süßer sein darf und vor allem, wenn es schnell und einfach sein soll. Einer war mit Zucker und einer mit Nutella. (Und ich habe mir auf keinen Fall noch einen dritten gemacht, der so dick war, wie zwei Pfannkuchen, nein, nein, bestimmt nicht.)



Oft esse ich natürlich auch in der Uni. Da ich aber, wie meine Oma sagen würde, ein Schnöggel bin, gibt es in der Mensa nicht immer etwas, das ich mag. Allerdings haben wir dort eine wirklich tolle Salattheke, an der man sich einfach selbst bedienen kann. Der Teller wird am Ende dann abgewogen. Und teuer ist das wirklich nicht. Dieser Teller hat mich circa 3€ gekostet. Und drauf sind verschiedene Sommersalate, Nudelsalat, Gurken, Paprika, Shrimps, Käse und was weiß ich nicht alles noch. Einfach immer alles druff, wa?! ;) 



Das hier kann man eigentlich kaum als Mittagessen werten. Gibt es bei mir aber dauernd, wenn ich einen schlechten Tag hab oder einfach keine Zeit für ein ordentliches Mittagessen. Suppennudeln mit Brühe. Mein absolutes Wohlfühlessen. Auch wenn es nicht schön aussieht. Es schmeckt. 

Abendessen 



Abends liebe ich Salat. Geht fix, ist lecker und hat kaum Kohlenhydrate. Und irgendwo müssen ja auch ein paar Vitamine herkommen, wenn man sonst das Gemüse schön weglässt. ;) 
In diesem speziellen Salat waren Cocktailtomaten, Avocado, die ich da zum ersten Mal probiert und für ok befunden habe, und Käseraspeln. Dazu ein selbst zusammengemixtes Dressing aus Rapsöl, Pfeffer, Salz, Senf und weiteren Gewürzen. 




Die zweite Hälfte der Avocado ist auf in einem leckeren Aufstrich gelandet. Einfach ein bisschen zermanschen, Frischkäse und Gewürze dazu und ab damit auf ein paar Cracker. 



Mal wieder Salat. Aber dieses Mal wurden die Käseraspeln durch Mais ausgetauscht. Auch sehr, sehr lecker. 

Snacks 




Zwischendurch mal ein Kakao ist meiner Meinung gut für Körper und Seele. Also wenn es mal nicht so ein toller Tag war, gibt es einen Kakao und die Welt sieht schon wieder ganz anders aus. 




Ich liebe es ja, mich nachmittags mit einem Stück Kuchen oder einem Teilchen und einem Cappuchino einfach mal eine halbe Stunde aufs Sofa zu legen. Zeit dafür hab ich selten, aber wenn, dann genieße ich das voll und ganz. Letztens gab es einen Croissant. Für andere gehören die zum Frühstück, ich mag die aber auch zum Kaffee, wie man sieht. 



Wer hätte das gedacht, mein absoluter Lieblingssnack ist doch tatsächlich etwas Gesundes. Und zwar ein paar klein geschnittene Erdbeeren. Zu dieser Jahreszeit genau das Richtige! (Den Löffel Zucker, den ich dazu gegeben habe, lassen wir einfach mal unerwähnt.)

Was kam bei euch in letzter Zeit so auf den Teller?

Montag, 26. Mai 2014

Entschleunigung.

Entschleunigung. So ein neumodischer Begriff. Für mich bedeutet er: sich einfach mal Zeit für sich nehmen. Tun, was man tun möchte. Ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben. 
Aber meistens habe ich dann doch eins. Wieso eigentlich? 
Wir leben in einer hektischen und schnellen Welt, alles muss sofort passieren, am besten gestern. Wer zwischendurch mal eine Pause macht, mal durchatmet, sich mal auf sich selbst konzentriert, gilt als schwach. Höher, schneller, weiter. Das ist das Motto. 




Bachelor in Regelstudienzeit, direkt der Master hinterher, zwischendurch Praktika, Nebenjobs und bitte alles mit Bestleistung - sonst wirst du nie einen Job kriegen. Niemals! Das Gefühl bekommt man als Student vermittelt.
Aber wo bleibt denn die Zeit für mich? Darf ich mir nicht mal Zeit für mich gönnen, einen schönen Film sehen, ein gutes Buch lesen, einfach mal faulenzen? Muss ich denn immer unter Strom stehen? 
Ich hab für mich entschieden, mir einfach mal die Zeit zu nehmen. Natürlich habe ich in meinem Studium ein riesiges Arbeitspensum und auch in meinem Musikverein habe ich zig Aufgaben, um die ich mich kümmere. Viel Freizeit bleibt also nicht. Doch die Freizeit, die ich habe, werde ich mir jetzt nicht mehr durch andere vermiesen lassen. Solange meine Noten gut sind und ich all meine Aufgaben erledigt bekomme, brauche ich mich doch wirklich nicht stressen. 





Und ihr auch nicht. Nehmt euch mal Zeit für, tut etwas, das euch glücklich macht! Denn zu viel Stress bringt nicht nur schlechte Laune mit sich, sondern schlägt auch auf die Gesundheit. 
Das bekomme ich regelmäßig in Klausurphasen zu spüren. Wegen des vielen Stresses habe ich schnell eine fiese Erkältung. Weil ich dann aber immer denke, ich müsste noch mehr lernen, noch mehr lesen, noch mehr tun, wird es immer schlimmer und irgendwann liege ich dann komplett flach.
Mein Fazit also: Sich Zeit nehmen und auch mal an sich selbst denken! 

Mittwoch, 14. Mai 2014

And that's who I am - Part 1.

That's who I am:









And who are you?

(Alle Bilder habe ich hier gefunden. Entschuldigt bitte die Stille hier auf dem Blog, aber die Uni frisst all meine Zeit und Inspiration.)

Donnerstag, 24. April 2014

Room Make Over.

Obwohl ich inzwischen von zu Hause ausgezogen bin und in meiner Studistadt in einer WG lebe, bin ich immer noch regelmäßig am Wochenende und in den Ferien bei meinen Eltern, oder auch "zu Hause". Denn es wird ja immer mein zu Hause bleiben. Und deswegen habe ich da auch immer noch ein Zimmer. 
Das ist zuletzt vor ungefähr 10 Jahren neu gemacht worden, mit neuer Tapete und komplett neuen Möbeln. 
Die Tapete habe ich mir also mit 10 oder 11 ausgesucht. Dass sie mir heute nicht mehr wirklich gefällt kann man nachvollziehen, oder? 
Es musste also eine Veränderung her und als der Elektriker an einen Kasten in meinem Zimmer ran musste und die Tapete total zerfetzt hat wurde das ganze auch mal in die Tag umgesetzt. 

Vorher:


Wie ihr sehen könnt war mein Zimmer recht bunt, ich habe mich für die Farbkombi blau und gelb entschieden. Als Kinderzimmer find ich das auch recht schön, für mich mit 21 Jahren ist es aber doch nicht so ganz das Richtige. 


Man kann auch erkennen, dass ich zwei Dachschrägen habe, die mich in der Auswahl der Möbel natürlich kolossal eingeschränkt haben. Mal eben zu IKEA fahren und Möbel aussuchen, die mir gefallen, war da leider nicht. Da diese Möbel nun einmal alle reinpassen, noch gut erhalten sind und vor allem sauteuer waren, werden sie bleiben. Auch, wenn Möbel in birkefunier so gar nicht meins sind. 


Ich finde es auch sehr schade, dass ich keine Bilder oder ähnliches aufhängen kann. Das wird sich aber auch in Zukunft nicht ändern. Aber man gewöhnt sich ja an alles. 


Immerhin ist mein Zimmer durch die zwei Fenster schön hell. Da ich an den Fenster aber keine Jalousien habe, musste etwas anderes her und wir haben uns für ein Raffrollo entschieden. Ich wollte ein blaues, da sich das ja schön mit der Wandfarbe verblendet hätte, meine Mutter entschied sich jedoch für ein gelbes. Doch auch das ist inzwischen hin. Also wurde auch das ausgetauscht. 
Und das ist das fertige Ergebnis. 

Nachher: 


Ganz anders, oder? Ich habe mich für eine helle, cappuchino-farbene Tapete entschieden, die auch nur eine ganz leichte Struktur hat, das war mir sehr wichtig. Jetzt sind auch endlich alle Wände gleich, das macht mich richtig glücklich. 



An den Möbeln hat sich, wie gesagt, nichts geändert. Aber die neue Tapete macht schon viel aus. Außerdem habe ich mir neue Bettwäsche und neue Deko gekauft, damit auch alles schön zusammenpasst. Wo ich jetzt einmal damit angefangen habe, wollte ich es auch richtig machen. 



Vieles werdet ihr sicherlich aus dem großen schwedischen Möbelhaus wiedererkennen. Die Kissen habe ich bei H&M gekauft. Dort gibt es wirklich schön Home Accessoires, habt ihr da schonmal reingeschaut?




Alles in allem bin ich unglaublich glücklich mit meinem "neuen" Zimmer. Es sieht deutlich erwachsener und ordentlicher aus und nicht mehr, als ob ein Kind darin lebt. Ein neues Sofa soll bei Gelegenheit noch her und dann ist das Zimmer vorerst mal fertig. 
Gefällt es euch genauso gut wie mir?

Mittwoch, 9. April 2014

My Trip to Paris.


Am letzten März Wochenende war ich mit einer guten Freundin in Paris. Ich war schonmal da, aber die Stadt ist auf jeden Fall mehr als einen Besuch wert! Sie ist traumhaft schön und es gibt so viel zu erleben! Da meine Freundin das erste Mal da war, haben wir einfach nochmal die Touri-Tour gemacht. Und ich wollte euch heute gerne ein paar Fotos davon zeigen. 


Der Brunnen war in der Nähe unseres Hotels. Wir haben im Ibis La Defense Centre übernachtet. Und das Hotel kann ich euch absolut weiterempfehlen! Alles sauber, total schick, günstig, leckeres Frühstück und die Metro so gut wie vor der Tür! 




Auf einer Schiffstour auf der Seine geschossen. Musste einfach sein. 


Der Grande Arche. Er war nur eine Station vom Hotel entfernt und steht genau parallel zum Arche de Triomphe. Umgeben von Hochhäusern aber dennoch sehr beeindruckend. 



Das Portal von Notre Dame. Und ich. 





Um Mona Lisa kommt man natürlich nicht drum rum. Doch sie ist winzig. Wusstet ihr das? Die meisten Leute erwarten da ein riesen Gemälde, aber es ist wirklich klein. Außerdem ist sie hinter Glas und man kann sich ihr nur bis auf mehrere Meter nähern. Und dann stehen auch immer sehr viele Menschen davor, also ein Foto muss man sich wirklich erkämpfen.


Die ganze Architektur des Louvre ist wahnsinnig toll. Dafür kann ich mich deutlich mehr begeistern als für die Kunst. Schande über mein Haupt.
Auch die Pyramide haben wir natürlich mitgenommen. Obwohl sie absolut nicht zum Rest des Louvre passt, fand ich sie dennoch toll. 




In die Katakomben wollte ich letztes Mal schon rein, doch damals hatten wir keine Lust ewig anzustehen. Dieses Mal haben wir uns die 90 Minuten genommen und ich muss sagen: Es hat sich gelohnt. Es ist zwar schon ein wenig ekelhaft, aber wahnsinnig interessant. 
In den Katakomben wurden früher viele Knochen 'gelagert', als die Friedhöfe überfüllt waren. Außerdem soll dort der Goldschatz der französischen Nationalbank lagern. Den haben wir aber leider nicht gesehen. 




Der Friedhof von Montparnasse. Sehr schön und ruhig. 



Der Klassiker: Ein Besuch auf dem Eiffelturm. Er ist aber auch einfach toll und man kann gar nicht anders, als jedes Mal, wenn man ihn sieht, Fotos zu machen. Wir sind auch raufgefahren, bis nach ganz oben. Die Stadt mal aus der Höhe zu sehen ist der Wahnsinn, vor allem bei strahlendem Sonnenschein. Aber auch bei Nacht ist es toll, das haben wir letztes Mal gemacht. Nur die circa 2 Stunden anstehen sind wirklich nervig, aber es lohnt sich! 

 


Sacre Coeur ist eindeutig meine liebste Sehenswürdigkeit in ganz Paris. Die Kirche ist so schön und eindrucksvoll. Und auch die Aussicht über ganz Paris kann sich sehen lassen. Als wir da waren, hat sogar eine Messe stattgefunden, eine Erstkommunion von Erwachsenen. Obwohl ich sonst so gar nicht religiös bin, fand ich das doch sehr schön. Vor allem der Gesang des Nonnenchores hat mich in seinen Bann gezogen. 




Auf der Champy-Elysée waren wir natürlich auch nicht und von dort habe ich mir auch noch das ein oder andere gegönnt. Doch das zeige ich euch ein anderes Mal!
Alles in Allem war es mal wieder ein tolles Wochenende in Paris und ich werde bestimmt nochmal hinfahren! Also wenn ihr mal ein Wochenende Zeit habt, Paris ist eine wunderschöne Stadt und wenn man früh bucht, ist es auch für Studenten erschwinglich!