Samstag, 15. März 2014

Frühlingsgefühle.

Der Winter ist vorbei. Es wird langsam Frühling. Die Tage werden endlich wieder länger und wenn man wach wird ist es schon hell. Wir können sie endlich wieder rauskramen, die T-Shirts, Blusen und Ballerinas. Die Sonnenbrillen und dünnen Jacken. Endlich kann man sich wieder raussetzen, die Sonne genießen und sich das erste Eis des Jahres gönnen. 
Wenn der Frühling in der Luft liegt und ich die Sonnenstrahlen auf der Haut spüren kann sind sie alle wieder da. Die alten Gefühle. Frühlingsgefühle. 
Denn sie begannen alle im Frühling, meine ganz großen Lovestories. Wenn die Temperaturen langsam steigen und alle gute Laune kriege und nur noch raus wollen, durchströmen mich die Erinnerungen. An die ersten Treffen. Das vorsichtige Herantasten. Das gemeinsame Lachen, die ersten Küsse. Das Kennenlernen, die verbrachte Zeit in der Sonne, im Frühling. Das Kribbeln, bei den ersten Berührungen und die Schmetterlinge im Bauch bei den ersten tiefen Blicken. 





Wie Blitze durchzucken sie mich, die Erinnerungen, ganz ohne Vorwarnung sind sie einfach da. Vor meinem inneren Auge sehe ich Bilder von gemeinsamen Grillabenden, Rollertouren, Geocachingtrips, Maiwanderungen, Schützenfesten. 
Und ich weiß sofort wieder, wie ich mich damals gefühlt habe. Wie glücklich, wie frei, wie unbekümmert, wie sorglos. Als würde es ewig so weitergehen. Doch irgendwann waren sie weg, die Frühlingsgefühle. Mal nach Jahren, mal nach Wochen.
Und wenn ich jetzt die Sonnen auf meiner Haut spüren kann, merke, wie es wärmer wird und den Frühling riechen kann, wenn ich das Fenster öffne, dann quält mich die Sehnsucht. Nach diesen Gefühlen. 
Nach Frühlingsgefühlen! Ich sehne mich danach, Schmetterlinge im Bauch zu haben. Zu merken, wie es kribbelt, wenn man sich sieht. Bei jeder SMS zu hoffen, dass sie von jemand ganz Bestimmtem kommt. Ich sehne mich nach ersten Küssen und tiefen Blicken. Nach Vorfreude auf das nächste Treffen und nach dem ersten Sonnenbrand nach einem Nachmittag in der Sonne. Nach abendlichen Spaziergängen beim Sonnenuntergang und Sonntagnachmittagen mit einem Eis in der Hand. Ich sehne mich nach alten Gefühlen und nach ganz neuen. Ich sehne mich nach Frühlingsgefühlen!

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